Über das Glück


Gerade in dieser besonderen Zeit macht man sich auch Gedanken hierüber:
Was macht eigentlich glücklich?
Die neueren Erkenntnisse der Forschung besagen, dass Glück und Glücklichsein tatsächlich für jeden
etwas anderes bedeutet. Das heißt, jeder muss selbst für sich entscheiden, was für ihn oder sie Glück
bedeutet. Deshalb gibt es viele individuelle Wege zum Glück. Vor über 50 Jahren sagte Dale Carnegie
dazu: Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast, es hängt nur davon ab, was du denkst.
Aber es gibt ein paar Grundlagen die man beherzigen kann, um glücklich zu sein: Maßgeblich ist zum
Beispiel die Fähigkeit, sich an ändernde Lebensbedingungen und Schwierigkeiten gut anpassen zu können.

Wie man auf Widrigkeiten im Leben reagiert und welche Bedeutung man dem Ganzen überhaupt
beimisst. Dazu passt auch eine weitere Erkenntnis der Forschung: Unsere Einstellung zum Glück ist auch
davon beeinflusst, wie viele glückliche Momente wir bereits erlebten. Wenn wir glauben, wir seien
Pechvögel, nehmen wir die unerfreulichen Momente sehr stark wahr und speichern sie ab. Halten wir
uns dagegen für Glückspilze, werden wir viel mehr unserem inneren Vertrauen auf Glück zuschreiben.
Es sind also nicht die äußeren Lebensbedingungen wie Reichtum oder Schönheit die über unser Glück
entscheiden. Sondern, dass wir auch mit unerfreulichen und schwierigen Ereignissen umgehen können.
Aber was macht konkret glücklich?


Für Glück gibt es einige Verstärker:
Zum Beispiel die Überzeugung, das Glück selbst in der Hand zu haben und nicht Spielball von „Zufällen“
oder dem Schicksal zu sein,
eine optimistische Einstellung zum Leben und der Zukunft,
Erinnerungen an schöne Momente,
an sich selbst zu glauben,
mit sich selbst im Einklang zu sein,
tun was man für richtig und wichtig hält, regelmäßige Bewegung möglichst an der frischen Luft.
Und da fällt Ihnen für sich selbst bestimmt noch einiges mehr ein…

Landkarte der Befindlichkeiten

In der Supervision, dem Coaching, aber auch in Beratung und Therapien können verschiedene Methoden hilfreich sein, um Situationen oder Fragen zu visualisieren. Die Karten der Befindlichkeiten dienen der allgemeinen und spezifischen Positionierung, ermöglichen den direkten Einstieg in Gespräche und Reflexionen und zeichnen sich durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Settings aller Art aus. Die gemalten Landschaften und Szenerien sind durch bildliche und sprachliche Metaphern geprägt und überlassen die Deutung und Bewertung dem/der jeweiligen Betrachter/in.

Kommunikation

Wer kennt das nicht? Es gibt Streit und schon fallen Wörter, die dazu führen, dass die Kommunikation in eine Sackgasse gerät.

Gerade bei Paaren, bei denen das Gleichgewicht aus den Fugen geraten ist, trifft dies häufig zu. In der Paartherapie/ Paarberatung können Sie lernen, welche Worte sich störend in einer Kommunikation auf Augenhöhe auswirken. 

Was können wir uns Gutes tun, trotz Corona-Pandemie

Was wir uns Gutes tun können, trotz Corona Krise

Unsere Lebensumstände haben sich in den letzten zwei Jahren wegen der Corona Krise sehr verändert. Deshalb haben wir uns alle schon angepasst, wir arbeiten von zu Hause oder in Einzelbüros und haben unsere dienstlichen und privaten Kontakte eingeschränkt. Dies kennen wir alle nicht, es verunsichert uns. Viele unserer Bedürfnisse und Wünsche müssen wir zurückstellen, bleiben unerfüllt, müssen wir verschieben…

Umso wichtiger für uns alle ist es dann, bisherige Gewohnheiten und Verhaltensweisen vorübergehend zu verändern, so gut es geht.

Eine wichtige Frage könnte in diesem Zusammenhang sein:

Was tut mir gut, was hat mir bislang geholfen, mich in schwierigen Situationen zurecht zu finden und stabil zu bleiben? Was kann ich davon wieder aufleben lassen? Welche Rituale, die ein wenig in Vergessenheit geraten sind, sind für mich in dieser Übergangszeit hilfreich?

Zum Beispiel, sich täglich eine ½ Stunde an der frischen Luft zu bewegen, als Spaziergang, kleine Rad-, Walking- oder Joggingrunde?

 

0der vielleicht probieren Sie diese kleine Übung:

Läuft Ihr Gedankenkarussell auch gerade mal wieder auf Hochtouren? Mit dieser Übung schaffen Sie sich ein paar Minuten Abstand zu Ihren Gedanken:

 

Schritt 1:

So wie Sie gerade sind, halten Sie einen Moment inne. Bleiben Sie, wo Sie gerade sind und beginnen Sie zu beobachten: Zunächst den Atem: Wo im Körper nehmen Sie den Atem wahr? Geben Sie sich die Erlaubnis und beobachten Sie ihn für ein paar Atemzüge.

 

Schritt 2:

  • Nehmen Sie fünf Dinge wahr, die Sie in Ihrem Blickfeld sehen. Die Farbe der Wand, die Wolken am Himmel, eine Tasse auf dem Tisch…
  • Hören Sie hin und konzentrieren Sie sich nacheinander auf vier Geräusche, die Sie jetzt hören. Lassen Sie sich Zeit, wenn Sie sie nicht gleich hören bleiben Sie im Atmen…
  • Konzentrieren Sie sich auf die Körperwahrnehmung. Lenken Sie die Aufmerksamkeit auf drei körperliche Empfindungen, die Sie spüren können.
  • Lenken Sie die Aufmerksamkeit jetzt auf zwei Gerüche, die Sie gerade bemerken. Und wenn Sie keine finden, ist das auch in Ordnung. Versuchen Sie es, und nehmen Sie sich Zeit.
  • Und zu guter Letzt: Was können Sie gerade mit Ihrem Geschmackssinn wahrnehmen? Sie brauchen es nicht zu benennen, sondern nur einfach die Aufmerksamkeit auf den Geschmackssinn richten.

 

Schritt 3:

Wenn Sie die Sinne nacheinander durchgegangen sind, dann seien Sie die nächsten fünf Atemzüge ganz bewusst bei sich und beobachten die natürliche Atembewegung: Ein….und ….Aus….Pause….ein …und aus…Pause…

 

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